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Verschiedene Arten von Motorräder – welches Modell passt?

Standard-Motorräder

Diese Bikes, die von Enthusiasten häufig als „Naked Bikes“ bezeichnet werden, sind für ihre aufrechte Fahrposition bekannt. Lenker und Fußrasten sind so angeordnet, dass der Fahrer eine bequeme Position einnehmen kann, ohne sehr weit nach vorne reichen zu müssen. Ihre moderate Größe und das funktionelle, benutzerfreundliche Design machen sie zu einer guten Wahl für Fahranfänger.

Cruiser (Chopper)

Cruisers oder Chopper sind den großen amerikanischen Maschinen aus den 1930er bis 1960er Jahren nachempfunden – die beliebtesten sind Harley-Davidsons. Diese Bikes haben einen V-Twin-Motor, der für einen niedrigen Drehmoment ausgelegt ist. Eine niedrige Sitzposition, hohe Lenker und vorgelagerte Fußrasten ermöglichen, dass sich die Fahrer leicht in eine „Easy-Rider-Position“ zurücklehnen können. Diese Sitzposition ist möglicherweise nicht ideal für Anfänger, die längere Zeit mit höheren Geschwindigkeiten fahren möchten, da das Lenken im Fahrtwind auf Dauer ermüdend sein kann.

Dualsport-Motorräder

Dualsport-Bikes, die als Mehrzweck- bzw. On-Road- und Offroad-Motorräder bezeichnet werden, haben hoch ausgelegte Sitze und einen hohen Schwerpunkt, um unebenes Gelände besser bewältigen zu können. Sie ähneln damit Dirtbikes, sind jedoch mit Spiegeln und Lichtanlange ausgestattet, was sie für den Verkehr straßenfähig macht. Ihre kleinen Motoren und leichten Rahmen machen sie zu einer guten Wahl für junge Fahrer, solange sie das Bike im Sitzen mit beiden Füßen auf dem Boden abstützen können.

Tourenmotorräder

Motorräder für Touren sind für die Fernreise konzipiert. Sie verfügen über große Motoren, größere Kraftstofftanks und mehr Stauraum. Sie erlauben den Fahrern eine bequeme, aufrechte Sitzposition. Aufgrund ihrer Größe und der höheren Kosten eignen sie sich eher für erfahrene und ältere Fahrer.

Sportbikes

Sportbikes sind für hohe Geschwindigkeiten und schnelle Beschleunigung optimiert. Darüber hinaus verfügen sie über leistungsstarke Motoren auf einem leichten Rahmen. Die Fußrasten liegen höher und die Distanz zum Lenker ist länger, was sich bei höheren Geschwindigkeiten auf den Luftwiderstand auswirkt. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten können Sportbikes den Fahrer schneller ermüden, weil sich das Fahren auf Hände und Handgelenke auswirkt.

Sport-Touring

Diese Bikes können als Hybrid zwischen einem Sport- und einem Tourenmotorrad angesehen werden. Sport-Touring-Bikes haben im Vergleich zu einem Sportbike mehr Stauraum, sind aber im Vergleich zu einem Tourenmotorrad insgesamt leichter. Sie bieten auch eine entspanntere Sitzposition.

Sobald man ein Motorrad ausgewählt hat, das den gewünschten Anforderungen entspricht, muss man sich auch für die Spezifikationen des Motorrads entscheiden. Hier sind einige Dinge, die zu beachten sind, wenn man ein Motorrad kauft:

Motorgröße

Motoren werden in Kubikzentimetern oder ccm gemessen, was sich auf das Volumen innerhalb des Motors bezieht, in dem Luft und Kraftstoff kombiniert werden, um das Bike anzutreiben. Typischerweise bedeutet ein Motorrad mit einem höheren Volumen einen größeren Motor, mehr Leistung und höhere Geschwindigkeiten.

Gewicht des Motorrads

Je größer das Bike, desto schwerer ist die Bedienung. Man sollte in der Lage sein, sein Bike vom Boden wieder aufheben zu können, wenn es umgefallen war.

Höhe des Sitzes

Achten Sie beim Fahren darauf, dass die Füße den Boden berühren können, wenn Sie anhalten. Messen Sie auch die Länge des Beines von der Unterseite Ihres Fußes bis zur Leiste. Wenn der Sitz in der Distanz höher als diese Messung ist, ist das Bike wahrscheinlich zu groß.