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Was jeder Biker über Motorräder wissen sollte

Alles, was man über Motorräder wissen sollte

Motorradfahren ist ein Traum vieler junger Menschen. Freiheit, Abenteuer, Schnelligkeit und ein Hauch vom modernem Cowboy der Landstraßen spielen dabei wohl eine nicht unerhebliche Rolle. Es gibt sie in allen erdenklichen Varianten und Leistungsstärken. Neben verschiedenen Typen gibt es aber auch noch ein paar Details zu beachten, bevor man sich mit einem Motorrad auf den Weg macht und vor dem Kauf sollte man unbedingt sicher sein, welches das Richtige ist.

Die 3 klassische Motorradtypen

Getrieben vom Rausch der Geschwindigkeit in Verbindung mit den teilweise „noch“ freien Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen ist das Straßen- oder Rennmotorrad wohl mit Abstand der beliebteste Kandidat aller Motorradfahrer. Leistungen bis über 200 PS und Geschwindigkeiten bis 350 Km/h machen neugierig und sind allerdings auch nicht ganz ungefährlich (Bild 1).

Der zweitbeliebteste Motorradtyp sind die Gelände-Motorräder bzw. Enduros, zur Straßennutzung zugelassene Motocross-Maschinen, mit denen man ohne Probleme auch mal die Straße verlassen und querfeldein durch die Botanik oder das Gebirge fahren kann, sofern es erlaubt ist (Bild 2).

3. Der Dritte im Bunde sind die Touring-Motorräder, die perfekt für Ausflüge und Reisen mit dem Motorrad geeignet sind. Urlaub auf und mit einem Motorrad zu machen ist allerdings nicht gerade bequem und es gehört schon eine ganze Menge Individualismus dazu, es zu genießen (Bild 3)

Alltagsmotorräder

Viele Menschen benutzen ein Motorrad einfach als günstiges Fortbewegungsmittel im Alltag. Niedrige Sprit- und Versicherungskosten sind gerade bei niedrigem Hubraum und Leistung sehr attraktiv und sie stehen den großen Kollegen im Alltag in Nichts nach.

Exotische Motorräder

Der Rocker fährt Chopper und der Purist ein klassisches Naked Bike. Beide Motorradarten sind sehr schön anzusehen und bedürfen sehr viel Pflege und Wartung. Oldtimer sollte man ebenfalls in diesem Zusammenhang erwähnen.

Zubehör

Motorradfahren ist nicht Joggen, wo man mit dem richtigen Schuh bereits bestens versorgt ist. Zu jedem Motorrad gehört mindestens ein Helm und geeignete Kleidung. Dazu gehören insbesondere feste Stiefel, Handschuhe, Jacke und Hose. Wer gern auf Touren geht, sollte sich unbedingt auch vernünftige Regenkleidung zulegen.

Pflege und Werkzeug

Motorräder haben nur ein Licht vorne und hinten. Jeder Motorradfahrer sollte also wenigstens an seinem Gefährt ein Lämpchen und/oder eine Sicherung wechseln können. Ketten müssen gereinigt, gefettet und richtig gespannt sein. Wem das zu dreckig ist, lässt es regelmäßig machen oder kauft direkt ein Motorrad mit Kardan- oder Riemenantrieb. Motorrad-Bordwerkzeug ist, sofern vorhanden, noch schlechter als das Autowerkzeug im Kofferraum. Man sollte unbedingt für die wichtigsten Schrauben ein wenig Werkzeug dabei haben.

Motorräder sind immer direkt Sonne, Wind und Wetter ausgesetzt. Plastik kann schnell verwittern und ungepflegter Chrom sieht einfach schlecht aus. Wer ein Motorrad kauft, sollte es also einmal im Monat pflegen, d. h. waschen, polieren und die Plastikteile imprägnieren.

Sicherheit

Motorradfahrer leben gefährlich. Im Gegensatz zu Autofahrern haben sie keine Knautschzone. Wenn es kracht, geht es direkt auf die Knochen. Also ist aufmerksames und umsichtiges Fahren angesagt. Ein ganz anderes Thema ist die Sicherheit gegen Diebstahl, denn Motorräder sind beliebte Beute und ein gutes Schloss kostet viel weniger, als ein neues Motorrad.

Wer sich von alledem ein wenig annimmt, sollte einen guten Start ins Motorradfahrer-Leben haben.